September-Updates 2026: KB5123099-Fehler, WinGet und Sicherungsprobleme prüfen
Ergänzung 9. September 2026: bestätigte Server-Probleme
- KB5122769 — SQL Server 2025 CU8 + GDR — 17.0.4085.5
- KB5122770 — SQL Server 2025 GDR — 17.0.1135.8
- KB5122768 — SQL Server 2022 CU26 + GDR — 16.0.4275.2
- KB5122771 — SQL Server 2022 GDR — 16.0.1200.5
- KB5122772 — SQL Server 2019 CU32 + GDR — 15.0.4490.9
- KB5122773 — SQL Server 2019 GDR — 15.0.2190.7
- KB5122774 — SQL Server 2017 CU31 + GDR — 14.0.3550.4
- KB5122775 — SQL Server 2017 GDR — 14.0.2130.4
Die folgenden SQL-Server-Updates vom 8. September nennen Fehler 7416 bei Verbindungsserver-Abfragen mit MSDASQL und einer Providerzeichenfolge (@provstr). Das betrifft bestimmte Konfigurationen, nicht jede Verbindung. Build, Provider und bereinigte Fehlermeldung dokumentieren; keine Anmeldedaten veröffentlichen. Die Detailanleitung war bei unserer Prüfung nicht abrufbar: Deshalb nennen wir keinen ungeprüften Reparaturbefehl. Eine erfolgreiche Wiederholung der betroffenen Abfrage unter derselben Berechtigung ist die Erfolgskontrolle.
Nur KB5122768 und KB5122769 nennen zusätzlich c0000005 beim Abfragen von sys.dm_exec_requests während RESTORE, Startwiederherstellung oder dem Hochfahren einer Verfügbarkeitsgruppen-Replik. Microsoft untersucht einen Fix; der Hinweis beweist keinen erstmaligen Fehlerbeginn im September. Bedingter Workaround: die betroffene DMV-Abfrage während der Wiederherstellung aussetzen, nicht das gesamte Monitoring. Vorher Monitoring-Konfiguration sichern; nach abgeschlossener Wiederherstellung wieder aktivieren und Fehlerprotokoll sowie Abfrage prüfen. Keine pauschale Update-Deinstallation oder Trace-Flag-Änderung.
Exchange SE RTM: KB5121608, Build 15.2.2562.49, führt zwei bekannte Probleme auf. KB5126672: veröffentlichte .ics-Kalender liefern Kalenderprogrammen HTTP 500, obwohl der Browser HTTP 200 erhält; der Ursprung liegt bereits im August-Update. KB5127092: klassischer Hybridbetrieb mit -UseGraphApiOnly, ein Remote-Postfachbenutzer prüft über ein delegiertes lokales Postfach die Frei/Gebucht-Daten in Exchange Online; EWS protokolliert 403/EXNL-GraphWebRequestProcessingException. Diese genaue Konstellation prüfen, nicht jede Outlook-Störung zuordnen.
Für Exchange verlinkt Microsoft bedingte Workarounds, keinen bestätigten endgültigen Fix. Vor IIS- oder Routingänderungen die aktuelle Konfiguration sichern und Voraussetzungen durch den Exchange-Verantwortlichen prüfen lassen. Beim Kalender muss der echte Kalenderclient erneut erfolgreich synchronisieren; beim Hybridproblem dieselbe delegierte Abfrage erneut testen. Bei Nebenwirkungen die gesicherte Konfiguration wiederherstellen. Wir haben diese Server-Eingriffe nicht selbst getestet.
Bisheriger Recherchestand – unverändert erhalten
Stand: 9. September 2026. Diese Recherche zu den Updates vom 8. September unterscheidet Herstellerhinweise von Nutzerberichten. Kein eigener Installationstest; zeitliches Zusammentreffen beweist keine Ursache. Vor Eingriffen Daten sichern, Windows-Version und Architektur feststellen und KB, Fehlercode sowie Zeitpunkt notieren.
Was ist bisher belegt?
Für KB5123099 liegen mehrere direkte Installationsberichte vor. Für KB5124008, KB5122878 und KB5126052 gibt es einen Bericht zum Dateiversionsverlauf mit mehreren gleichzeitig installierten Updates; eine einzelne verursachende KB ist nicht belegt. Bei KB5122880, KB5122876, KB5126050 und KB5126043 fanden wir keine belastbaren neuen Fehlerberichte. Das ist keine Garantie für Fehlerfreiheit; die Einzelseite zu KB5126050 war nicht abrufbar. WSUS-Einschränkungen bei KB5122871 und KB5122882 sind älter, nicht neu seit diesem Patchday.
KB5122880 · KB5122876 · KB5126043
KB5123099: Installation endet mit 0x8007000d
Betroffene berichten bei Windows Server 2016 über ungültige Daten und nicht vollständig lesbare MSU-Dateien. Microsoft nennt derzeit keinen allgemeinen Paketdefekt. Der risikoarme Lösungsversuch richtet sich an beschädigte Downloads, nicht an jede Ursache dieses Fehlercodes.
- Im Wartungsfenster zuerst das aktuelle Servicing Stack Update KB5122874 prüfen/installieren. In WSUS müssen SSU und KB5123099 genehmigt sein; Microsoft nennt das SSU als Voraussetzung für zuverlässige Installation.
- Die passende x64-Datei erneut aus dem Microsoft Update Catalog in einen neuen Ordner laden. Alte Kopie nicht überschreiben. Bei wiederholt abweichendem Download die IT den Downloadweg prüfen lassen, keine Sicherheitskontrollen abschalten.
- Dateigröße und verfügbaren Herstellerhash vergleichen. Get-FileHash liefert Hexadezimalwerte: nur denselben Algorithmus und dieselbe Darstellung vergleichen. SHA1 in Base64 sieht anders aus als derselbe Hash in Hex; ein solcher Textunterschied beweist keinen Defekt. Ohne vertrauenswürdigen Vergleichswert bestätigt ein lokaler Hash keine Echtheit.
- Erst mit intaktem Paket und erfüllten Voraussetzungen erneut installieren, geforderten Neustart durchführen und Updateverlauf sowie Build 14393.9512 prüfen. Bei neueren kumulativen Updates kann der Build höher sein. Fehler weiter vorhanden? CBS-/DISM-Protokolle zum Fehlerzeitpunkt auswerten lassen.
Get-FileHash -LiteralPath "C:\Updates\package.msu" -Algorithm SHA256
Im Beispiel den Pfad durch die tatsächlich heruntergeladene MSU-Datei ersetzen. SHA256 nur mit dem passenden SHA256-Vergleichswert vergleichen.
KB5123099 · Microsoft Update Catalog · Nutzerbericht · Dateihash prüfen
KB5124008: WinGet fehlt im Administrator-Terminal
Der direkte GitHub-Bericht 6497 beschreibt ursprünglich das Vorschauupdate KB5120998, nicht den Nachweis eines neuen KB5124008-Fehlers. Wenn WinGet nur im erhöhten Terminal fehlt: normales Terminal ohne „Als Administrator“ öffnen und winget --info testen. Funktioniert es dort, gewünschte Anwendung gezielt aktualisieren und die normale Rechteabfrage bestätigen. Fehlt es auch dort, App Installer und Microsofts WinGet-Fehlersuche prüfen. UAC und Administratorschutz nicht deaktivieren; keine fremden Profilpfade in PATH kopieren.
KB5124008 / KB5122878 / KB5126052: Dateiversionsverlauf
Der einzelne Bericht nennt auch KB5126146 und KB890830; Mehrfachnennungen sind keine unabhängigen Bestätigungen. Ein bestätigter KB-spezifischer Fix fehlt. Als Diagnose: externe Sicherungsplatte verbinden, bei Netzwerksicherung das Ziel im Dateiversionsverlauf erneut auswählen. Über Systemsteuerung → System und Sicherheit → Dateiversionsverlauf „Jetzt ausführen“ starten. Danach eine Testdatei in einem tatsächlich gesicherten Ordner ändern, sichern und eine ältere Version an einen anderen Ort wiederherstellen. Ein aktueller Zeitstempel allein reicht nicht. Bis die Wiederherstellung gelingt, wichtige Dateien zusätzlich separat sichern. Vorhandene Sicherungen nicht löschen oder formatieren.
KB5122871 / KB5122882: WSUS zeigt keine Fehlerdetails
Microsoft hat die Anzeige detaillierter Synchronisationsfehler aus Sicherheitsgründen bereits mit älteren Updates eingeschränkt. Das beweist nicht, dass die Synchronisation selbst fehlschlägt. Erfolg/Zeitpunkt der letzten Synchronisation prüfen und bei tatsächlichem Fehler SoftwareDistribution.log unter %ProgramFiles%\Update Services\LogFiles auswerten. Die Microsoft-Diagnose anhand des konkreten Fehlers verwenden; das Wiederherstellen der ausgeblendeten Anzeige ist damit nicht versprochen. Sicherheitsupdates nicht zurücknehmen, nur um Details wieder sichtbar zu machen. Bei Server 2022 Azure Edition ist der September-Baseline-Neustart beabsichtigt.
Wenn der Fehler bleibt
KB5124008 behebt laut Microsoft frühere ARM-Startfehler von Teams/neuem Outlook sowie Hintergrund- und Cursorprobleme. Diese nicht als neue Nebenwirkungen verwechseln. Bei anhaltenden Fehlern Build, KB, Architektur, Fehlercode und redigierte Protokollauszüge an den zuständigen Support geben. Keine pauschalen Registry-Löschungen, Updatecache-Resets oder Deinstallation aller September-Updates. Die unten verlinkten Quellen geben den jeweils aktuellen Stand wieder.
