September-Updates 2026: KB5123099-Fehler, WinGet und Sicherungsprobleme prüfen

2026-10-24 · Microsoft Edge Stable 155 → 156.0.4314.42

Edge 155 startet nicht: bestätigten Fix prüfen

Microsoft bestätigt Startprobleme einzelner bestehender Profile nach einem vom Edge management service geplanten Update-Neustart. Die Fehlerübersicht nennt Stable 155; die Release Notes nennen 156.0.4314.42 vom 22.10.2026 als Korrektur. Keine KB-Nummer, exakte betroffene Unterversion oder allgemeiner Fehlercode ist angegeben. Das erklärt nicht jeden Edge-Startfehler.

  1. Vor Änderungen installierte Version, Kanal, betroffenes Profil und Zeitpunkt des verwalteten Neustarts erfassen. Offene Arbeit sichern; Profildaten und vorhandenen Wiederherstellungsweg erhalten. Kein Profil löschen oder Synchronisierung zurücksetzen.
  2. Bei freigegebenem Stable-Kanal regulär aktualisieren. Wenn Edge noch startet: Einstellungen und mehr → Hilfe und Feedback → Infos zu Microsoft Edge beziehungsweise edge://settings/help; angebotene Aktualisierung und Neustart abschließen. Bei nicht startendem oder zentral verwaltetem Browser übernimmt die IT die freigegebene Bereitstellung. Keine Verwaltungsrichtlinie umgehen oder den Kanal wechseln.
  3. Danach die tatsächlich gestartete Version prüfen: mindestens der bestätigte Fixstand 156.0.4314.42 im passenden Stable-Zweig. Genau das ursprüngliche Profil erneut öffnen und eine unkritische Arbeitsseite testen. Bleibt der Fehler, ist der Fix für diesen Fall nicht bestätigt; Version und Ereigniszeit an die IT melden.

Bei neuen Problemen den Rollout stoppen und den dokumentierten Wiederherstellungsplan mit der IT nutzen. Microsoft beschreibt einen administrativen Versionsrollback, warnt aber vor Datenverlust und alten Sicherheitslücken; deshalb kein ungeprüftes Downgrade. Die Herstellerübersicht enthält zusätzlich einen bedingten Eingriff in den Policy-Ordner. Hier wird keine Löschanweisung empfohlen: zuerst Fixbereitstellung und Sicherung klären. Kein eigener Edge-Reproduktionstest, keine pauschale Reparaturzusage.

Microsoft-Quellen: Release notes · Known issues · Update settings · Administrative rollback

2026-10-23 · Windows / Windows Server

Installationsvoraussetzungen und Startmedien prüfen

Am 23.10.2026 geprüft: Die Serverartikel dokumentieren im Änderungsprotokoll vom 22.10. präzisierte Voraussetzungen. Das ist eine Dokumentationsrevision, kein neues Paket und kein bestätigter Fix für alle Installationsfehler. Die folgenden Pakete erschienen am 13.10.2026. Eine genannte ältere KB ist ein Beispiel für die Mindestbasis; ein passendes späteres kumulatives Update erfüllt die Datumsbedingung ebenfalls.

Paket / Produkt / Build / erforderliche Basis

  • KB5126655 — Windows Server 2022 — 20348.5761 — ≥ 2025-07-08 (KB5062572)
  • KB5126651 — Windows Server 2019 / Windows 10 Enterprise LTSC 2019 — 17763.9376 — ≥ 2025-07-08 (KB5062557)
  • KB5126868 — Windows Server 2016 / Windows 10 Enterprise LTSB 2016 / Windows 10 IoT Enterprise LTSB 2016 — 14393.9612 — ≥ 2025-07-08 (KB5062560)

Vor einer erneuten Installation Produkt, tatsächlich installierten Build, Paket-/SSU-Stand, Installationsweg und exakten Fehler sichern. Die Baseline und den neuesten erforderlichen SSU anhand des jeweiligen Herstellerartikels prüfen. Für Server 2022 gilt bei Offline-Images zusätzlich mindestens KB5030216 oder eine spätere LCU vom 12.09.2023 oder danach; die dort genannte SSU-Mindestversion 20348.1960 ist nicht die aktuelle Betriebssystem-Buildnummer. 0x800f0823 bedeutet CBS_E_NEW_SERVICING_STACK_REQUIRED, ist aber kein Beweis für jede beliebige Updateursache.

Nur für bearbeitete Installationsmedien: Microsoft warnt vor 0xc0430001, wenn boot.stl fehlt oder nicht zur Windows-Version und Architektur passt. Auch die Septemberartikel KB5122876 (17763.9245) und KB5123099 (14393.9512) enthalten diesen Hinweis. Original-ISO und funktionierendes Medium unverändert sichern, ausschließlich eine Kopie nach der vollständigen Herstelleranleitung bearbeiten. Der empfohlene Update-WinPE-Ablauf übernimmt boot.stl aus dem gewarteten WinPE-Image nach efi\microsoft\boot\boot.stl auf dem Medium. Keine Datei einer anderen Windows-Version kopieren und Secure Boot nicht abschalten.

Erfolgskontrolle und Rückweg: Das neu erstellte Medium auf passender Testhardware mit unverändertem Secure Boot starten; Setupstart und ursprünglichen Fehler prüfen, bevor es ausgerollt wird. Bei Fehlschlag die Medienkopie verwerfen und zum unveränderten, für die Testhardware geeigneten Original zurückkehren. Das ist kein bewiesener Zusammenhang mit Nutzerberichten zu winload.efi nach normalen Updates und keine Empfehlung, Sicherheitsupdates pauschal zu deinstallieren. Kein eigener Windows-Installationstest durchgeführt.

Quellen und vollständige Anleitung

2026-10-22 · .NET / Windows · MSRC 2.0 (2026-10-19)

.NET CVE-2026-70197: Oktoberupdates sind kein bestätigter vollständiger Fix

Stand und Geltungsbereich

Microsoft erklärt in MSRC-Revision 2.0 vom 19.10.2026, dass CVE-2026-70197 noch nicht behoben ist. Der Vollabruf vom 22.10. bestätigt diesen Stand; eine vollständige Mitigation wird vorbereitet und getestet. Die ursprüngliche .NET-Ankündigung beschreibt einen Windows-spezifischen System.Net.Sockets-Fehler bei Wiederverwendung von SocketAsyncEventArgs zwischen IPv4- und IPv6-Datagrammsockets. Ein zu kleiner nativer Adresspuffer kann Speicher beschädigen. Microsoft beschreibt einen Netzwerkangriff ohne Anmeldung oder Benutzerinteraktion, aber mit hoher Angriffskomplexität. Nicht jede .NET-Anwendung ist damit nachweislich ausnutzbar.

Updatezuordnung ist kein Heilungsnachweis

Die MSRC-Tabelle führt weiterhin .NET 8.0 / KB5130034 / 8.0.32, .NET 9.0 / KB5130035 / 9.0.21 und .NET 10.0 / KB5130036 / 10.0.13 auf Windows sowie .NET 11.0.0-rc.2, Visual Studio 2026 18.10.4 und Visual Studio 2022 17.14.42. Das ältere GitHub-Advisory bezeichnet Versionen weiterhin als gepatcht. Dieser Quellenkonflikt ist offen: Die neuere ausdrückliche MSRC-Korrektur darf nicht unterschlagen werden. Kein bestätigter vollständiger Fix oder Veröffentlichungstermin ist belegt.

Sichere Diagnose

Mit dotnet --info und dotnet --list-runtimes den Bestand erfassen und Ergebnisse intern halten. Bei self-contained Anwendungen zusätzlich die tatsächlich mitgelieferte Runtime prüfen; die zentrale Liste reicht nicht. Verantwortliche müssen die konkrete Socket-/Datagrammnutzung bewerten. Erfolgreiche Installation und bestandene Funktionstests beweisen keine Behebung dieser CVE. Kein herstellerbestätigter Umgehungsbefehl ist belegt; weder Schutzfunktionen abschalten noch Oktoberupdates pauschal deinstallieren. Individuelle Netzbeschränkungen wären nur bedingte Risikobegrenzung, keine bewiesene Mitigation.

Rückweg und Erfolgskontrolle

Die Bestandsabfragen ändern nichts. Vor einem späteren bestätigten Runtime-/Anwendungsupdate Deployment, Konfiguration und getesteten Wiederherstellungsweg sichern. Danach Microsofts bestätigten Mindeststand mit der wirklich verwendeten Runtime abgleichen, Dienste kontrolliert neu starten und fachlich testen. Erst nach aktueller Herstellerbestätigung als behoben dokumentieren. Keine eigene Exploit- oder Reparaturprüfung behauptet.

2026-10-16 · Outlook for Microsoft 365

Klassisches Outlook: Suchtreffer ändern sich nicht mit dem Postfach

Stand 16.10.2026: Microsofts Detailquelle heute erneut gelesen.

Beleg und Grenzen

Microsoft beschreibt für Outlook für Microsoft 365 eine nicht aktualisierte servergestützte Suche. Der Detailartikel trägt den 29.09.2026; Microsoft bezeichnet den Status weiterhin als „Fix in progress“. Das ist kein neu am 12.10. veröffentlichter Patch. Keine konkrete KB, Buildnummer oder Fehlernummer wird im Detail genannt; diese Angaben nicht erfinden. Auch ein einzelnes Postfach im Onlinemodus kann betroffen sein, nicht nur ein freigegebenes Postfach.

Diagnose ohne Datenverlust

Outlook-Version, Kanal, Onlinemodus, Postfachart und Suchbereich dokumentieren. Mit einer unkritischen Testnachricht im Bereich „Aktueller Ordner“ suchen und den Gelesen/Ungelesen-Status ändern. Prüfen, ob die Trefferansicht aktualisiert wird; danach den ursprünglichen Status wiederherstellen. Microsoft beschreibt außerdem einen Treffer, der nach Verschieben weiter in der Liste steht und beim Öffnen Fehler verursacht. Nicht durch Verschieben wichtiger Nachrichten reproduzieren. Ein einzelner Suchfehler beweist diese Ursache nicht.

Bedingter Workaround, kein fertiger Fix

Microsoft nennt vorübergehendes Abschalten der servergestützten Suche, wodurch Outlook auf die ältere Windows Desktop Search zurückfällt. Zuständige IT muss zunächst prüfen, ob lokale Suche die benötigten Inhalte tatsächlich abdeckt und eine zentrale Richtlinie den Wert verwaltet. Vor Änderung Existenz, Typ und Wert von DisableServerAssistedSearch unter HKEY_CURRENT_USER\software\policies\Microsoft\office\16.0\outlook\search festhalten und den betroffenen Schlüssel sichern. Der dokumentierte Workaround ist DWORD DisableServerAssistedSearch=1. Keine pauschale Änderung auf allen Geräten, keine Umgehung zentraler Richtlinien. Dieser Lauf hat keine Registrierung verändert.

Danach denselben Suchablauf wiederholen, aktuelle Treffer und Vollständigkeit anhand bekannter Testnachrichten prüfen. Eine schnellere Suche allein ist kein Erfolg. Bei fehlenden Ergebnissen oder anderer Verschlechterung den exakt dokumentierten Vorzustand zurücksetzen: alten Wert und Typ wiederherstellen; einen ausschließlich für diesen Versuch neu angelegten Wert entfernen, nicht den gesamten Schlüssel. Nach einem später bestätigten Microsoft-Fix den Workaround kontrolliert zurücknehmen und erneut testen. Kein Veröffentlichungstermin und keine garantierte Dauerlösung belegt.

Microsoft Support · 29.09.2026

Keine Affiliate-Links, keine eigene Fehlerreproduktion.

Stand 15.10.2026: Die folgenden Ergänzungen aktualisieren die älteren Angaben zu Desktop, AC-3, RDP und Domänenvertrauen. Die datierten älteren Abschnitte bleiben als Rechercheverlauf erhalten; dortige Aussagen wie „noch kein Fix“ beschreiben den damaligen Stand. Keine eigene Fehlerreproduktion.

Oktober-Fixes für schwarzen Desktop und AC-3: Stand 15.10.2026

Microsoft bestätigt am 13.10.2026 eine Korrektur für Explorer-Abstürze nach der Anmeldung, vor allem auf Azure-Virtual-Desktop-Hosts mit FSLogix und teilweise bestehenden Benutzerprofilen. Nicht jeder schwarze Bildschirm hat diese Ursache. Für Windows 11 24H2/25H2/26H2 ist KB5127648 vorgesehen; für 26H1 KB5127646. KB5127648 korrigiert außerdem AC-3-Abstürze in Anwendungen, die Windows' ältere Audio-Decodierung nutzen. Diese AC-3-Aussage gilt nicht automatisch für 26H1. Ein universeller Fehlercode für diese beiden Probleme ist nicht belegt.

Vorher Version, Build, Architektur, Updateverlauf und betroffene Anwendung beziehungsweise Benutzerprofile notieren; im Unternehmen Datensicherung und Wiederherstellung für Host und Profile prüfen. Das passende kumulative Update über den freigegebenen Updatekanal installieren und neu starten. Danach mit winver kontrollieren: 24H2 → 26100.9711, 25H2 → 26200.9711, 26H2 → 26300.9711; 26H1 → 28000.3231. Bei einem späteren Update den Build mit dessen eigener KB prüfen. Dieselbe Benutzeranmeldung und dasselbe AC-3-Medium erneut testen; Explorer-Ereignisse und Absturzprotokolle vergleichen. Keine Profilordner löschen.

Vor dem Fix konnte explorer.exe über den Task-Manager vorübergehend helfen; Microsoft nennt auch einen versionsgebundenen Known Issue Rollback. Nach dem bestätigten Fix ist dieser Workaround nicht nötig. Bereits verwaltete KIR-Einstellungen nur durch die IT mit dokumentiertem Vorzustand und Pilotprüfung zurücknehmen. Bei einer neuen Regression den Test abbrechen, Protokolle sichern und den freigegebenen Wiederherstellungsweg nutzen. Keine pauschale Deinstallation von Sicherheitsupdates.

Offen bleibt Remote Desktop: Nichtadministratoren können bei aktivem Administrator protection auf dem Zielhost den Fehler 0xC000000D erhalten. KB5127648/KB5127646 sind dafür kein bestätigter Fix. Microsoft nennt eine vorübergehende Richtlinienänderung durch die IT; diese schwächt einen Schutz und ist keine allgemeine Nutzerempfehlung. Vor einem genehmigten Versuch exakten Richtlinienzustand sichern, betroffene Hosts begrenzen und Rücksetzung sowie erneuten Verbindungstest festlegen. USB Audio Class 1.0 mit Code 10 ist ebenfalls nicht pauschal behoben.

Microsoft KB5127648 · Microsoft KB5127646 · Microsoft Release Health · Microsoft Release Health

Domänenvertrauen: bestätigte Auflösung, kein neuer Oktober-Patch

Stand 11.10.2026: Microsoft nennt für bestimmte Credential-Guard-geschützte Maschinenkonten mit Machine Identity Isolation (MII) eine Auflösung durch das Update vom 22.09.2026. Die Dokumentationsrevision vom 08.10. ist kein neues Veröffentlichungsdatum des Patches. Für Windows 11 24H2/25H2/26H2 gilt KB5124010 (Builds 26100.9550/26200.9550/26300.9550); für 26H1 nennt Microsoft separat KB5124006. Nicht zwischen Versionen austauschen.

Betroffene Geräte können die Vertrauensbeziehung zur lokalen AD-Domäne verlieren; eine zwischengespeicherte Offline-Anmeldung kann trotzdem funktionieren. Ein bestimmter numerischer Fehlercode ist hier nicht belegt. Nicht jede fehlgeschlagene Anmeldung hat diese Ursache.

Vor einem Eingriff Version, Build, Updateverlauf, Fehlermeldung und MII-Verwaltung erfassen. Eine geprüfte Sicherung, lokalen Wiederherstellungszugang und betrieblichen Rückweg vorbereiten. Die IT soll das passende freigegebene kumulative Update einschließlich bekannter Probleme prüfen, installieren und neu starten. Danach Build und echte Online-Domänenanmeldung sowie den sicheren Kanal ohne Reparaturschalter prüfen. Bei Misserfolg Protokolle sichern und den vorbereiteten Wiederherstellungsweg nutzen; keine pauschale Deinstallation oder Domänen-Neuaufnahme.

Der Fix deaktiviert die MII-Erzwingung unabhängig von ihrer Konfiguration; er stellt diese Schutzfunktion nicht vollständig wieder her. Eine erfolgreiche Installation allein beweist keinen reparierten sicheren Kanal.

Microsoft Release Health · Microsoft Release Health · Microsoft KB5124010

Microsoft MSRC: October 2026 · KB / Build

14.09.2026 ↓

3. Oktober: AC-3-Abstürze nach KB5124010 – noch kein bestätigter Fix

Microsoft bestätigt seit dem 02.10.2026: Nach dem Vorschauupdate KB5124010 vom 22.09. und nachfolgenden Updates können Anwendungen abstürzen, die Windows zur AC-3-/Dolby-Digital-Dekodierung nutzen. Betroffen sind Windows 11 24H2, 25H2 und 26H2, nicht Windows Server. Die KB-Builds sind 26100.9550, 26200.9550 und 26300.9550 in dieser Reihenfolge. Besonders ältere Anwendungen können beim Start oder erst bei Audiowiedergabe schließen; Anwendungen mit eigener Dekodierung sind nicht automatisch betroffen.

Diagnose, keine Reparaturzusage (Stand 03.10.2026): Microsoft arbeitet an einer Korrektur. Noch kein bestätigtes Fix-Build, allgemeiner Fehlercode oder offizieller Workaround für diesen Fall.

  1. Mit winver Version und Build sowie im Updateverlauf die installierte KB notieren. Anwendungsname, Version, Absturzzeit und auslösende Audiofunktion festhalten; zeitliche Nähe allein beweist diesen Fehler nicht.
  2. Originaldatei und Arbeitsstand sichern. Nur mit einer Kopie und einem unkritischen Vorgang prüfen, ob derselbe Auslöser wiederholt auftritt. Keine Codec-Pakete, Registry-Eingriffe oder pauschale Update-Deinstallation als angeblichen Fix einsetzen.
  3. Bei Ausfällen den Vorgang abbrechen und Original/Sicherung unverändert behalten. Protokolle ohne vertrauliche Inhalte an die eigene IT oder den Hersteller geben. Sobald Microsoft eine passende Korrektur nennt, regulär freigeben lassen und denselben Vorgang erneut prüfen: Start, Wiedergabe und gespeichertes Ergebnis müssen funktionieren.

Rückweg: Diese Diagnose verändert keine Systemeinstellungen; Testkopie schließen und mit dem erhaltenen Original weiterarbeiten, soweit die Funktion nutzbar ist. Ein verschwundener Einzelabsturz ist noch kein Nachweis einer dauerhaften Behebung. Kein eigener Reproduktionstest.

Microsoft Windows Release Health (02.10.2026) · Microsoft KB5124010

2. Oktober: Fix für unsichtbare Voicemail-Anhänge in Outlook

Microsoft bestätigt für klassisches Outlook für Microsoft 365 unter Windows: Zugestellte Voicemails können unsichtbare MP3-/WAV-Anhänge haben, besonders bei integrierten Voicemailsystemen. Laut Herstellerstand vom 29.09.2026 ist das Problem ab Build 16.0.20430.2000 behoben. Keine verursachende KB, vollständige betroffene Buildspanne oder allgemeine Fehlernummer genannt; keine pauschale KB-Deinstallation ableiten.

  1. Originalnachricht erhalten, Produkt, Build und Updatekanal notieren; vor einem Update lokale Outlook-Daten sichern. Über die reguläre Office-Aktualisierung einen für den eigenen Kanal freigegebenen korrigierten Build installieren; bei verwalteten Geräten die IT einbeziehen und keinen Kanalwechsel erzwingen.
  2. Bis dahin dieselbe Nachricht in Outlook im Web oder im neuen Outlook öffnen. Alternativ die Nachricht separat öffnen und über Datei → Anlagen speichern eine Kopie an einem kontrollierten Ort speichern. Keine Profile oder Originalnachrichten löschen.

Nach Aktualisierung Outlook neu starten und dieselbe Nachricht prüfen: Der richtige Audioanhang muss sichtbar und abspielbar sein. Bei weiterem Fehler Build und Befund an die IT geben. Rückweg: Original und Sicherung behalten, den getesteten Web-Zugriff weiter nutzen; ein pauschales Office-Downgrade ist nicht Teil dieser Anleitung. Keine eigene Fehlerreproduktion; Quellen am 02.10.2026 geprüft.

Microsoft: Fehler und Fix · Microsoft: Current Channel

1. Oktober: Office nach KB5002907 nicht lizenziert oder verschwunden

Microsoft bestätigt unerwartete Folgen von KB5002907 auf einigen Geräten mit Office 2016 oder Office 2019 und hat die Verteilung pausiert. Die Reparatur sollte veraltete Microsoft-365-Apps wieder aktualisierbar machen, ließ auf manchen Geräten aber keine funktionsfähige Office-Installation zurück. Ein allgemeiner Fehlercode und eine genaue betroffene Office-Buildspanne werden nicht genannt. Dies ist kein Windows-Betriebssystemupdate; den pausierten Rollout nicht manuell erzwingen.

  1. Zuerst den Zustand sichern: KB5002907 im Updateverlauf prüfen, Produkt/Version und Fehlermeldung notieren und Dokumente sowie lokal gespeicherte Outlook-Daten sichern. Ein zeitlicher Zusammenhang allein beweist nicht, dass jeder Office-Fehler von dieser KB stammt.
  2. Office ist vorhanden, meldet aber fehlende Lizenz: Das bereits gekaufte Produkt nach Microsofts Aktivierungsanleitung reaktivieren. Das zugehörige Kauf-/Lizenzkonto verwenden; bei Volumenlizenzen die IT einbeziehen. Nicht vorsorglich deinstallieren oder neu kaufen.
  3. Office wurde tatsächlich entfernt: Nur dann das bereits gekaufte Produkt aus der offiziellen, zum Lizenzkonto passenden Quelle neu installieren und aktivieren. Version, Sprache und 32-/64-Bit-Ausführung vorher abgleichen. Keine Outlook-Profile oder Datendateien löschen.
  4. Erfolg prüfen: Word oder Excel öffnen, Produkt und Aktivierungsstatus kontrollieren, eine Dokumentkopie öffnen, bearbeiten und speichern. Bei betroffenem Outlook zusätzlich die ursprüngliche Funktion und lokale Daten prüfen. Bleibt der Fehler, keine weiteren Bereinigungen durchführen; Microsoft Support mit Produkt, KB, Meldung und bisherigen Schritten kontaktieren.

Rückweg und Grenzen: Vor Änderungen gesicherte Dateien unverändert aufbewahren; bei Problemen die Wiederherstellung mit IT/Support aus der Sicherung planen. Microsoft nennt die passende Reaktivierung beziehungsweise Neuinstallation, keinen garantierten Ein-Klick-Rollback durch Entfernen der KB. Office 2016/2019 sind außerhalb des Supports; eine erfolgreiche Reaktivierung stellt keine Sicherheitsversorgung wieder her.

Microsoft: KB5002907 · Aktivierung · Neuinstallation

30. September: bekannte Probleme gelten auch für Windows 11 26H2

Microsoft führt seit dem Quellenstand 29.09.2026 auch Windows 11 26H2 bei schwarzem Desktop nach Anmeldung (besonders AVD/FSLogix), Domänenvertrauensfehlern mit Machine Identity Isolation und USB Audio Class 1.0 ohne Ton/mit Code 10. Status: gemindert, nicht endgültig behoben. Die 26H2-Seite nennt keine verursachende KB oder vollständige betroffene Buildspanne. Der Katalog ordnet KB5129195 dem Build 26300.9457 und KB5124010 dem Build 26300.9550 zu; das sind keine Belege für die vollständige Beseitigung dieser drei Probleme.

Beim schwarzen Desktop gilt die unten beschriebene gezielte KIR-Anleitung nun auch für 26H2: Microsoft nennt ausdrücklich KB5124010 260924_20021 für 26H2/25H2/24H2. KB5124006 260924_20071 bleibt für 26H1. Vorher Build, Profil und Ereignisse erfassen, Daten/Richtlinien sichern; nur die passende Richtlinie durch die IT an einer betroffenen Testgruppe einsetzen. Danach neu starten und mit demselben Profil Desktopstart und Explorer-Ereignisse prüfen. Bei neuen Problemen den gesicherten Richtlinienzustand wiederherstellen und neu starten; der ursprüngliche Fehler kann zurückkehren. Keine Profile löschen.

Code 10 allein beweist diese USB-Ursache nicht. Bei weiterhin fehlendem Ton oder Domänenvertrauensfehlern Konfiguration und Zeitpunkt dokumentieren und die passende Herstellerdiagnose mit der IT abgleichen. Kein allgemeiner Fix, kein pauschales Abschalten von Credential Guard und keine Aufforderung zum Versionswechsel. Die früheren datierten Abschnitte bleiben als Verlauf erhalten; dieser Hinweis erweitert ihren Geltungsbereich. Keine eigene Reproduktion; Quellen am 30.09.2026 geprüft.

Microsoft: Windows 11 26H2 — Release Health · Microsoft Update Catalog

27. September: Defender für Linux – SIGILL und geklonte Geräte

Neu verifizierter Herstellerstand: Microsoft nennt für Defender for Endpoint auf Linux 101.26081.0010 (Releaseversion 30.126081.0010.0, September 2026) zwei Korrekturen: SIGILL-Abstürze durch mitgelieferte Open-Source-Bibliotheken auf Prozessoren ohne SSE4.1 sowie identische Defender-Geräteidentitäten bei geklonten Linux-VMs, die den Maschinenbezeichner der Vorlage behalten. Die Quelle nennt dafür keine eigene KB-Nummer, keinen genauen Veröffentlichungstag und keinen vollständigen Bereich betroffener älterer Versionen. Das ist kein Windows-KB-Fix und nicht der frühere Prozessscan-Neustartfehler.

Zuerst auf einem betroffenen Testgerät Version, CPU-Fähigkeiten und Absturzzeitpunkte erfassen; bei Klonen zusätzlich Gerätezuordnung im Defender-Portal vergleichen. Mit mdatp health den Ausgangszustand dokumentieren. SIGILL allein beweist diese Ursache nicht. Richtlinien, Paketversion und einen getesteten Wiederherstellungsweg vor Änderungen sichern; keine Maschinen-IDs löschen oder neu erzeugen.

IT-geführter Updateweg: Im freigegebenen Microsoft-Paketkanal prüfen, ob 101.26081.0010 oder eine laut Hersteller geeignete neuere Version angeboten wird. Für Ubuntu/Debian: sudo apt-get install --only-upgrade mdatp; für RHEL-Varianten: sudo yum update mdatp; für SLES: sudo zypper update mdatp. Nur den zur Distribution passenden Befehl verwenden. Diese Befehle wählen nicht zwingend genau den genannten Build. Angebot und danach tatsächlich installierte Version kontrollieren; bei Fehlern stoppen statt Schutzfunktionen abzuschalten.

Erfolgskontrolle: mdatp health erneut prüfen, den zuvor auslösenden normalen Arbeitsablauf auf demselben Gerät wiederholen und nach neuen SIGILL-Ereignissen suchen. Bei VM-Klonen getrennte Geräteidentitäten und aktuelle Meldungen im Portal prüfen. Die Release Note garantiert keine automatische Bereinigung bereits zusammengeführter Portalobjekte; solche Fälle an Microsoft Support geben. Ein laufender Prozess allein belegt weder Fehlerfreiheit noch vollständigen Schutz.

Rückweg bei einer neuen Regression: Rollout stoppen. Microsoft dokumentiert im Defender Deployment Tool (Vorschau) --downgrade --mdatp für eine gezielt ausgewählte frühere, noch unterstützte und verfügbare Version. Nur mit vorher geprüftem Paket und gesichertem Konfigurationsstand durch die IT einsetzen; die Dokumentationsversion ist lediglich ein Beispiel, keine Empfehlung. Danach Gesundheit und ursprünglichen Arbeitsablauf erneut prüfen; die alten Fehler können zurückkehren. Ohne belastbaren Rückweg nicht weiter ausrollen. Kein Offboarding, keine pauschale Deinstallation und keine Identitätsbereinigung als Ersatz. Kein eigener Reproduktionstest; Herstellerbeleg am 27.09.2026 geprüft.

Microsoft: Defender for Endpoint — release notes · Microsoft: Linux updates · Microsoft: Defender Deployment Tool (preview) · Microsoft: Linux commands

25. September: schwarzer Desktop – gezielte KIR-Abhilfe

Microsoft meldet seit 24.09.2026, 19:27 PT (25.09. in Österreich) eine Minderung, noch keinen endgültigen Fix: Nach KB5120998 vom 27.08.2026 und späteren Updates kann Windows 11 24H2/25H2 nach der Anmeldung schwarz bleiben; Ausgangsbuilds 26100.9278/26200.9278. Betroffen sind auch 26H1 (KB5120996, 28000.2804)-Geräte. Besonders beobachtet auf Azure Virtual Desktop mit FSLogix und vorhandenen Benutzerprofilen: Desktop startet nicht, Explorer-Abstürze im Anwendungsprotokoll. Kein einheitlicher Fehlercode. Nicht mit dem früheren RDS-Serverfehler gleichsetzen; Microsoft nennt hier keine betroffenen Serverplattformen.

Vorher Version/Build, installierte KBs, Profilkonfiguration und Ereignisse notieren, Daten und bisherige Richtlinien sichern. Kurzfristig: Strg+Umschalt+Esc → Neuen Task ausführen → explorer.exe → OK. Dies startet nur die Sitzung und ist kein dauerhafter Fix.

Für verwaltete betroffene Geräte: Die IT lädt über die unten verlinkte Release-Health-Meldung die passende KIR-Richtlinie: KB5124010 260924_20021 für 24H2/25H2, KB5124006 260924_20071 für 26H1. Paketname ist keine Aufforderung, die Vorschau zu installieren. MSI installiert die Vorlage; allein das genügt nicht. Unter Computerkonfiguration → Administrative Vorlagen → betreffende KIR-Richtlinie die zum Betriebssystem passende Einstellung gemäß Microsoft auf Deaktiviert setzen. Zunächst eine betroffene Testgruppe verwenden, Richtlinienübernahme prüfen und neu starten. KIR nimmt nur die betreffende nicht sicherheitsrelevante Änderung zurück, nicht das ganze kumulative Update.

Danach mit demselben betroffenen Profil erneut anmelden, automatischen Desktopstart und Explorer-Ereignisse prüfen. Bleibt der Fehler, Diagnose an die IT geben; keine Profile löschen und Updates nicht pauschal entfernen. Rückweg bei unerwünschten Folgen: vorherige Richtlinienkonfiguration im gleichen Verwaltungsweg wiederherstellen und neu starten; der ursprüngliche Fehler kann wiederkehren. Nach einem späteren bestätigten Fix die KIR gemäß Microsoft aus der Verwaltung entfernen. Kein eigener Reproduktionstest.

Excel 2019: vollständiger Fix nun bestätigt

Die inzwischen abrufbare Microsoft-Problemübersicht, datiert 23.09.2026, nennt Build 10417.20211 jetzt ausdrücklich als vollständigen Fix für den lautlosen Einfügefehler in Office 2019. Der ältere Abschnitt vom 24.09. unten dokumentiert den damaligen Abrufstand. Unter Datei → Konto Produkt/Build prüfen, Originalarbeitsmappe sichern, freigegebenen Office-Updateweg nutzen und in einer Kopie Werte, Formeln und bedingte Formatierung testen. Bei Fehlern Original nicht überschreiben und zur Sicherung zurückkehren. Office Online Server KB4461632 ist ebenfalls als Fix genannt, erfordert aber den separaten Farm-Updateprozess – keine Desktop-Updateanleitung darauf übertragen.

Microsoft: Windows Release Health · Microsoft: KIR · Microsoft: Excel · Microsoft: Office 2019 · Microsoft: Office Online Server

24. September: Fix für den Dateiversionsverlauf verfügbar

Microsoft bestätigt den Fix für den nach KB5124008 gestörten Dateiversionsverlauf: KB5124010 vom 22.09.2026 ist eine optionale Vorschau für Windows 11 24H2 (26100.9550) und 25H2 (26200.9550). Betroffen waren Sicherung und Wiederherstellung auf externe Laufwerke oder Netzwerkziele; die Meldung zum erneuten Anschließen konnte trotz erreichbarem Ziel erscheinen. Kein einheitlicher Fehlercode ist genannt. Die älteren Abschnitte unten dokumentieren den damaligen Stand, nicht das Fehlen eines heutigen Fixes.

Vorher wichtige Dateien unabhängig sichern und Windows-Version sowie Build notieren. Auf verwalteten PCs die IT-Freigabe abwarten. Das passende Update über Windows Update installieren und neu starten; ein neueres geeignetes kumulatives Update kann den Fix ebenfalls enthalten. Vorschau nicht mit einem verpflichtenden Sicherheitsupdate verwechseln. Danach mit winver den Build prüfen, eine neue Testsicherung erstellen und eine Testdatei an einen anderen Ort wiederherstellen. Alte Sicherungen nicht löschen. Bei neuen Problemen Diagnose und Build sichern und den vorhandenen Wiederherstellungsplan nutzen; eine Update-Deinstallation nur prüfen, wenn Windows sie anbietet, denn sie kann frühere Fehler zurückbringen. Keine Reparatur beschädigter Altdateien zugesichert.

Excel: LTSC-Fixbuilds jetzt auch im Updateverlauf belegt

Bei lautlosem Einfügefehler nennt Microsoft LTSC 2024 Build 17932.21000 und LTSC 2021 Build 14334.20918 als behoben. Die offiziellen Verläufe führen sie jetzt mit 17.09. beziehungsweise 16.09.2026. Unter Datei → Konto Produkt und Build prüfen, Arbeitsmappe kopieren und den freigegebenen Office-Updateweg verwenden. In der Kopie Werte, Formeln und bedingte Formatierung testen. Die Problemübersicht vom 18.09. beschreibt für Office 2019 Build 10417.20208 und die frühere Revision von Office 2016 KB5002665 nur eine Minderung. Die inzwischen aktualisierte KB5002665 nennt dagegen die neueste Revision als vollständigen Fix, ausdrücklich nur für Excel 2016 MSI, nicht Click-to-Run. Deshalb bei diesem Produkt den aktuellen Download der KB verwenden und nicht allein die gleiche KB-Nummer als Revisionsnachweis werten. Der neuere 2019-Build allein beweist keinen vollständigen Fix. Bedingt hilft Inhalte einfügen mit der tatsächlich benötigten Option; reine Werte ersetzen keine Formeln. Bei abweichendem Ergebnis schließen, ohne das Original zu überschreiben, und zur Sicherung zurückkehren. Keine allgemeine Deinstallationsanweisung, kein einheitlicher Fehlercode und kein eigener Reproduktionstest.

Microsoft: KB5124008 · Microsoft: KB5124010 · Microsoft: Excel · Microsoft: LTSC 2024 · Microsoft: LTSC 2021 · Microsoft: KB5002665

20. September: Dateiversionsverlauf bestätigt betroffen – noch kein Fix

Microsoft ergänzte am 19.09.2026 einen bekannten Fehler in KB5124008 vom 08.09.2026 für Windows 11 24H2/25H2 (26100.9445/26200.9445). Bei Nutzung des Dateiversionsverlaufs mit externem Laufwerk oder Netzwerkziel können neue Sicherungen ausbleiben. Die Aufforderung, das Laufwerk erneut anzuschließen, kann trotz funktionierendem Ziel erscheinen; der Sicherungszeitpunkt bleibt stehen oder frühere Versionen werden nicht angezeigt. Absturzereignisse können FileHistory.exe und KERNELBASE.dll nennen. Ein einheitlicher numerischer Fehlercode ist nicht angegeben. Microsoft arbeitet an einem künftigen Update; das OOB-Update vom 14.09. ist hier kein bestätigter Fix.

Diagnose, keine Reparaturzusage: Mit winver Version/Build und im Updateverlauf die KB prüfen; Zielverfügbarkeit, letzten Sicherungszeitpunkt und Ereignisdetails dokumentieren. Bestehende Sicherungen nicht löschen, das Laufwerk nicht formatieren und Sicherheitsupdates nicht pauschal entfernen. Für dringend benötigte Dateien eine zusätzliche Kopie auf einem getrennten verfügbaren Ziel anlegen und stichprobenweise öffnen; das ersetzt weder den Versionsverlauf noch eine vollständige Systemsicherung. Zur Erfolgskontrolle später eine harmlose Testdatei ändern, einen neuen Sicherungsstand erzeugen und diese Version an einem anderen Ort wiederherstellen und vergleichen. Ein neuer Zeitstempel allein genügt nicht. Originale und bisherige Sicherungen bleiben der Rückweg. Keine eigene Fehlerreproduktion; ältere Abschnitte unten beschreiben den damaligen Stand.

Microsoft KB5124008 · 19.09.2026 / 20.09.2026

19. September: Excel-Korrektur mit Restfehler; Defender-Fix

Microsoft veröffentlichte KB5002665 am 16.09.2026 für Excel 2016 in der MSI-Ausgabe, nicht für Click-to-Run/Microsoft 365. Das Paket korrigiert stille Einfügefehler nach KB5002914, aber bei Arbeitsmappen mit bedingter Formatierung kann Einfügen weiterhin scheitern. Die KB nennt keine einzelne Produkt-Buildnummer und keinen numerischen Fehlercode. Diesen Fix nicht auf Office Online Server oder andere Excel-Ausgaben übertragen.

Vorher Arbeitsmappe und Wiederherstellungsmöglichkeit sichern, installierte Office-Ausgabe/Bitness prüfen und nur das passende offizielle Paket verwenden. Danach an einer Kopie dasselbe Einfügen testen, Zielzellen, Formeln, Formate und bedingte Formatierung vergleichen, speichern und erneut öffnen. Bei Restfehlern die im Abschnitt vom 17.09. genannten Optionen für „Inhalte einfügen“ nur gezielt versuchen; Werte ersetzen Formeln. Bei falschem Ergebnis rückgängig machen oder die unveränderte Sicherung verwenden. Keine pauschale Entfernung des Sicherheitsupdates; ein unauffälliger Test beweist keine allgemeine Fehlerfreiheit.

Defender-Fehlwarnungen: Microsoft nennt Version 4.18.26080.4 vom 17.09. als Fix. Schutzstatus separat prüfen; Antivirus nicht deaktivieren.

Microsoft KB5002665 · Microsoft Release Health

17. September: Domänen-Vertrauen bestätigt, Excel-Workaround ergänzt

Microsoft hat den Domänenfehler am 16.09.2026 um 14:15 PT bestätigt (Stand 14:23 PT). Bei Windows 11 24H2/25H2 ab KB5124008 vom 08.09.2026, Builds 26100.9445/26200.9445, können bestimmte Credential-Guard-geschützte Computerkonten die Vertrauensstellung zur lokalen AD-Domäne verlieren. Entscheidend ist zuvor konfigurierte Machine-Identity-Isolation-Erzwingung in einer dafür nicht unterstützten Umgebung: Microsoft nennt Windows Server 2025 als erforderliche Domänenfunktionsebene. Gültige Domänenanmeldedaten werden abgewiesen; zwischengespeicherte Offline-Anmeldung kann weiter funktionieren. Kein numerischer Fehlercode ist angegeben; AD-Replikation ist laut Microsoft nicht betroffen.

Nur bei dieser bestätigten Konfiguration: Administratoren sichern zuerst die betroffenen Richtlinien beziehungsweise Registry-Werte und einen lokalen administrativen Zugang. Machine Identity Isolation über denselben Verwaltungsweg deaktivieren, über den es aktiviert wurde (Intune, Gruppenrichtlinie oder direkte Registry-Konfiguration); die exakten Einstellungen stehen in der verlinkten Microsoft-Anleitung. Nicht pauschal Credential Guard abschalten und nicht ungeprüft die Domäne verlassen. Gerät neu starten und anschließend den sicheren Kanal in administrativer PowerShell reparieren:

Test-ComputerSecureChannel -Repair -Credential (Get-Credential)

Anmeldedaten ausschließlich im lokalen geschützten Dialog eingeben. Danach mit Test-ComputerSecureChannel ohne -Repair und einer Online-Domänenanmeldung prüfen: erwartet werden True und erfolgreiche Anmeldung. Vorherige Einstellungen sind als Rückweg gesichert, dürfen aber erst nach Beseitigung der Unverträglichkeit kontrolliert wieder aktiviert werden; sonst kann der Fehler zurückkehren. Microsoft plant ein weiteres Windows-Update, nennt hier aber noch keinen endgültigen Fix. Für 26H1 verweist die ebenfalls betroffene Plattform auf ihre eigene Release-Health-Seite.

Excel: Microsoft ergänzt bei KB5002914 (Excel 2016, 08.09.2026; der Problemhinweis nennt auch 2019/2021/2024) und KB5002910 (Office Online Server, Excel Online) versuchsweise „Inhalte einfügen“: Formeln, Formeln und Zahlenformate, Werte, Werte und Zahlenformate oder Verknüpfung. Das ist kein garantierter Fix für das stille Einfügeversagen ohne Fehlermeldung. Zuerst eine Dateikopie nutzen: Werte verlieren Formeln, Verknüpfungen erzeugen Abhängigkeiten. Zielzellen, Formeln und Formate kontrollieren, speichern und erneut öffnen. Bei Abweichungen rückgängig machen beziehungsweise die Kopie verwerfen. Sicherheitsupdates nicht allein dafür pauschal deinstallieren.

Primärquellen und Grenzen: geprüft am 17.09.2026. Keine eigene Fehlerreproduktion; frühere Abschnitte dokumentieren ihren damaligen Stand.

Microsoft Release Health 24H2 · 25H2 · 26H1 · KB5002914 · KB5002910

16. September: neue SQL-CUs sind keine Entwarnung; Citrix bestätigt den RDS-Weg

Microsoft veröffentlichte am 15. September 2026 SQL Server 2025 CU9, KB5122048 (17.0.5005.3), und SQL Server 2022 CU27, KB5104824 (16.0.4295.3). Beide führen weiterhin Fehler 7416 bei MSDASQL-Verbindungsservern mit @provstr und c0000005 bei sys.dm_exec_requests während der Datenbankwiederherstellung als bekannte Probleme auf. Die neuen Versionsnummern belegen dafür keinen Fix. Auch SESSION_CONTEXT in parallelen Abfrageplänen ist als bekanntes Risiko aufgeführt.

Die unten beschriebene bedingte Diagnose bleibt maßgeblich: Build, Provider und Wiederherstellungsphase prüfen; nur die betroffene Monitoring-Abfrage während der Wiederherstellung aussetzen. Vorher deren Konfiguration sichern, danach wieder aktivieren und dieselbe Abfrage samt Fehlerprotokoll prüfen. CU- und GDR-Wartungszweige nicht gleichsetzen; kein pauschaler Wechsel, Trace-Flag-Eingriff oder Update-Rollback. Vor einem geplanten CU-Test Datenbanken und Instanzkonfiguration sichern und den Wiederherstellungsweg testen.

Citrix CTX697101 verweist inzwischen auf die OOB-Pakete vom 14. September für das RDS-Problem und auf Installation am passenden VDA mit anschließendem Neustart. Das stützt den nachfolgend beschriebenen RDS-Lösungsweg, beweist aber keinen Fix sämtlicher Profil- oder Schwarzbildprobleme. Keine eigene Reproduktion; neue Einzelberichte bleiben davon getrennt.

Microsoft: KB5122048 · Microsoft: KB5104824 · Citrix: CTX697101

15. September: OOB-Updates beheben RDS und Plan9 – USB-Audio nur teilweise

Microsoft hat am 14. September 2026 außerplanmäßige kumulative Updates veröffentlicht. Sie beheben die bestätigten RDS-Verbindungs-/Anmeldeprobleme nach den September-Updates und auf betroffenen Windows-Clients die fehlenden Plan9-Hostfreigaben in HCS-verwalteten Linux-VMs, etwa bei WSL oder Claude Cowork. Dieser neue Stand ersetzt die älteren Aussagen unten, wonach für diese bestätigten Probleme noch kein veröffentlichter Fix vorlag. Er bestätigt keine allgemeine Ursache sämtlicher Citrix-Schwarzbilder.

Passendes Paket wählen: Produkt, Version, Edition, Architektur und vorhandenen Build zuerst prüfen. Die folgenden Ziel-Builds gehören nicht zu austauschbaren Paketen; Windows-11-Insider-Angebote sind keine Empfehlung für produktive Systeme.

  • Windows 11 25H2 / 24H2: KB5129195 — 26200.9457 / 26100.9457
  • Windows 11 26H1: KB5129194 — 28000.2956
  • Windows 11 23H2: KB5129242 — 22631.7584
  • Windows 10 22H2 ESU / 21H2 LTSC 2021: KB5129236 — 19045.7727 / 19044.7727
  • Windows Server 2025: KB5129235 — 26100.33451
  • Windows Server 2022: KB5129237 — 20348.5631
  • Windows Server 2019 / Windows 10 LTSC 2019: KB5129238 — 17763.9247
  • Windows Server 2016 / Windows 10 LTSB 2016: KB5129239 — 14393.9514
  • Windows Server 2012 R2 ESU: KB5129243
  • Windows Server 2012 ESU: KB5129244

RDS und Plan9 unterscheiden: Für eine zuvor ausgerollte temporäre RDS-Gruppenrichtlinien-Mitigation verlangt Microsoft vor Installation keine Änderung. Bei einer temporären Plan9-Mitigation muss die betreffende Gruppenrichtlinie dagegen wieder aktiviert, das passende OOB-Update installiert und neu gestartet werden. Nur die dokumentierte Mitigation ändern, keine anderen Sicherheitsrichtlinien.

Vor dem Piloten Maschinenabbild, betroffene Daten/Profilcontainer und Richtlinienzustand sichern und den Wiederherstellungsweg prüfen. Paket nur über den in der jeweiligen KB genannten Microsoft-Kanal beziehen; Catalog-only-Angebote nicht als automatisch über Windows Update verfügbar darstellen. SSU-/Checkpoint-Voraussetzungen der eigenen Architektur beachten. Nach Installation und erforderlichem Neustart KB und Ziel-Build prüfen, wiederholte RDS-Anmeldungen und längere Verbindungen testen; bei Plan9 die Hostfreigabe im Gast lesen und mit einer Testdatei prüfen. Bei Verschlechterung den Pilot stoppen und das gesicherte Abbild samt Richtlinienzustand kontrolliert wiederherstellen; keine pauschale WUSA-Deinstallation kombinierter SSU/LCU-Pakete.

USB Audio Class 1.0: Behoben sind die 8-Kanal-/3D-Modi. Code 10, fehlende Tonausgabe, Lautstärke null und nicht reagierende Soundeinstellungen sind ausdrücklich weiterhin offen. Das OOB-Update ist kein belegter Fix für Excel-Einfügefehler, Domain-Trust-, AMD-/GPU- oder beliebige Profilprobleme. Neue Nutzerberichte über Installationsfehler sind keine bestätigte allgemeine Regression; keine eigene Reproduktion.

Hotpatch-Sonderfall: KB5129241 nennt 26200.9448/26100.9448 und setzt Hotpatch-Teilnahme sowie KB5124008 voraus. Kein Ersatzpaket für beliebige PCs. Microsoft nennt dafür keinen erforderlichen Neustart; die gesonderte Plan9-Richtlinienanweisung oben trotzdem beachten. SafeOS KB5129255 betrifft WinRE und ersetzt kein RDS-Clientupdate.

Microsoft Release Health 25H2 · 26H1 · Microsoft Update Catalog · KB5129241 · KB5129255

Ergänzung 9. September 2026: bestätigte Server-Probleme

  • KB5122769 — SQL Server 2025 CU8 + GDR — 17.0.4085.5
  • KB5122770 — SQL Server 2025 GDR — 17.0.1135.8
  • KB5122768 — SQL Server 2022 CU26 + GDR — 16.0.4275.2
  • KB5122771 — SQL Server 2022 GDR — 16.0.1200.5
  • KB5122772 — SQL Server 2019 CU32 + GDR — 15.0.4490.9
  • KB5122773 — SQL Server 2019 GDR — 15.0.2190.7
  • KB5122774 — SQL Server 2017 CU31 + GDR — 14.0.3550.4
  • KB5122775 — SQL Server 2017 GDR — 14.0.2130.4

Die folgenden SQL-Server-Updates vom 8. September nennen Fehler 7416 bei Verbindungsserver-Abfragen mit MSDASQL und einer Providerzeichenfolge (@provstr). Das betrifft bestimmte Konfigurationen, nicht jede Verbindung. Build, Provider und bereinigte Fehlermeldung dokumentieren; keine Anmeldedaten veröffentlichen. Die Detailanleitung war bei unserer Prüfung nicht abrufbar: Deshalb nennen wir keinen ungeprüften Reparaturbefehl. Eine erfolgreiche Wiederholung der betroffenen Abfrage unter derselben Berechtigung ist die Erfolgskontrolle.

Nur KB5122768 und KB5122769 nennen zusätzlich c0000005 beim Abfragen von sys.dm_exec_requests während RESTORE, Startwiederherstellung oder dem Hochfahren einer Verfügbarkeitsgruppen-Replik. Microsoft untersucht einen Fix; der Hinweis beweist keinen erstmaligen Fehlerbeginn im September. Bedingter Workaround: die betroffene DMV-Abfrage während der Wiederherstellung aussetzen, nicht das gesamte Monitoring. Vorher Monitoring-Konfiguration sichern; nach abgeschlossener Wiederherstellung wieder aktivieren und Fehlerprotokoll sowie Abfrage prüfen. Keine pauschale Update-Deinstallation oder Trace-Flag-Änderung.

Microsoft SQL Server

Exchange SE RTM: KB5121608, Build 15.2.2562.49, führt zwei bekannte Probleme auf. KB5126672: veröffentlichte .ics-Kalender liefern Kalenderprogrammen HTTP 500, obwohl der Browser HTTP 200 erhält; der Ursprung liegt bereits im August-Update. KB5127092: klassischer Hybridbetrieb mit -UseGraphApiOnly, ein Remote-Postfachbenutzer prüft über ein delegiertes lokales Postfach die Frei/Gebucht-Daten in Exchange Online; EWS protokolliert 403/EXNL-GraphWebRequestProcessingException. Diese genaue Konstellation prüfen, nicht jede Outlook-Störung zuordnen.

Für Exchange verlinkt Microsoft bedingte Workarounds, keinen bestätigten endgültigen Fix. Vor IIS- oder Routingänderungen die aktuelle Konfiguration sichern und Voraussetzungen durch den Exchange-Verantwortlichen prüfen lassen. Beim Kalender muss der echte Kalenderclient erneut erfolgreich synchronisieren; beim Hybridproblem dieselbe delegierte Abfrage erneut testen. Bei Nebenwirkungen die gesicherte Konfiguration wiederherstellen. Wir haben diese Server-Eingriffe nicht selbst getestet.

KB5121608 · KB5126672 · KB5127092

Bisheriger Recherchestand – unverändert erhalten

Stand: 9. September 2026. Diese Recherche zu den Updates vom 8. September unterscheidet Herstellerhinweise von Nutzerberichten. Kein eigener Installationstest; zeitliches Zusammentreffen beweist keine Ursache. Vor Eingriffen Daten sichern, Windows-Version und Architektur feststellen und KB, Fehlercode sowie Zeitpunkt notieren.

Was ist bisher belegt?

Für KB5123099 liegen mehrere direkte Installationsberichte vor. Für KB5124008, KB5122878 und KB5126052 gibt es einen Bericht zum Dateiversionsverlauf mit mehreren gleichzeitig installierten Updates; eine einzelne verursachende KB ist nicht belegt. Bei KB5122880, KB5122876, KB5126050 und KB5126043 fanden wir keine belastbaren neuen Fehlerberichte. Das ist keine Garantie für Fehlerfreiheit; die Einzelseite zu KB5126050 war nicht abrufbar. WSUS-Einschränkungen bei KB5122871 und KB5122882 sind älter, nicht neu seit diesem Patchday.

KB5122880 · KB5122876 · KB5126043

KB5123099: Installation endet mit 0x8007000d

Betroffene berichten bei Windows Server 2016 über ungültige Daten und nicht vollständig lesbare MSU-Dateien. Microsoft nennt derzeit keinen allgemeinen Paketdefekt. Der risikoarme Lösungsversuch richtet sich an beschädigte Downloads, nicht an jede Ursache dieses Fehlercodes.

  1. Im Wartungsfenster zuerst das aktuelle Servicing Stack Update KB5122874 prüfen/installieren. In WSUS müssen SSU und KB5123099 genehmigt sein; Microsoft nennt das SSU als Voraussetzung für zuverlässige Installation.
  2. Die passende x64-Datei erneut aus dem Microsoft Update Catalog in einen neuen Ordner laden. Alte Kopie nicht überschreiben. Bei wiederholt abweichendem Download die IT den Downloadweg prüfen lassen, keine Sicherheitskontrollen abschalten.
  3. Dateigröße und verfügbaren Herstellerhash vergleichen. Get-FileHash liefert Hexadezimalwerte: nur denselben Algorithmus und dieselbe Darstellung vergleichen. SHA1 in Base64 sieht anders aus als derselbe Hash in Hex; ein solcher Textunterschied beweist keinen Defekt. Ohne vertrauenswürdigen Vergleichswert bestätigt ein lokaler Hash keine Echtheit.
  4. Erst mit intaktem Paket und erfüllten Voraussetzungen erneut installieren, geforderten Neustart durchführen und Updateverlauf sowie Build 14393.9512 prüfen. Bei neueren kumulativen Updates kann der Build höher sein. Fehler weiter vorhanden? CBS-/DISM-Protokolle zum Fehlerzeitpunkt auswerten lassen.
Get-FileHash -LiteralPath "C:\Updates\package.msu" -Algorithm SHA256

Im Beispiel den Pfad durch die tatsächlich heruntergeladene MSU-Datei ersetzen. SHA256 nur mit dem passenden SHA256-Vergleichswert vergleichen.

KB5123099 · Microsoft Update Catalog · Nutzerbericht · Dateihash prüfen

KB5124008: WinGet fehlt im Administrator-Terminal

Der direkte GitHub-Bericht 6497 beschreibt ursprünglich das Vorschauupdate KB5120998, nicht den Nachweis eines neuen KB5124008-Fehlers. Wenn WinGet nur im erhöhten Terminal fehlt: normales Terminal ohne „Als Administrator“ öffnen und winget --info testen. Funktioniert es dort, gewünschte Anwendung gezielt aktualisieren und die normale Rechteabfrage bestätigen. Fehlt es auch dort, App Installer und Microsofts WinGet-Fehlersuche prüfen. UAC und Administratorschutz nicht deaktivieren; keine fremden Profilpfade in PATH kopieren.

Nutzerbericht #6497 · WinGet

KB5124008 / KB5122878 / KB5126052: Dateiversionsverlauf

Der einzelne Bericht nennt auch KB5126146 und KB890830; Mehrfachnennungen sind keine unabhängigen Bestätigungen. Ein bestätigter KB-spezifischer Fix fehlt. Als Diagnose: externe Sicherungsplatte verbinden, bei Netzwerksicherung das Ziel im Dateiversionsverlauf erneut auswählen. Über Systemsteuerung → System und Sicherheit → Dateiversionsverlauf „Jetzt ausführen“ starten. Danach eine Testdatei in einem tatsächlich gesicherten Ordner ändern, sichern und eine ältere Version an einen anderen Ort wiederherstellen. Ein aktueller Zeitstempel allein reicht nicht. Bis die Wiederherstellung gelingt, wichtige Dateien zusätzlich separat sichern. Vorhandene Sicherungen nicht löschen oder formatieren.

Nutzerbericht · File History

KB5122871 / KB5122882: WSUS zeigt keine Fehlerdetails

Microsoft hat die Anzeige detaillierter Synchronisationsfehler aus Sicherheitsgründen bereits mit älteren Updates eingeschränkt. Das beweist nicht, dass die Synchronisation selbst fehlschlägt. Erfolg/Zeitpunkt der letzten Synchronisation prüfen und bei tatsächlichem Fehler SoftwareDistribution.log unter %ProgramFiles%\Update Services\LogFiles auswerten. Die Microsoft-Diagnose anhand des konkreten Fehlers verwenden; das Wiederherstellen der ausgeblendeten Anzeige ist damit nicht versprochen. Sicherheitsupdates nicht zurücknehmen, nur um Details wieder sichtbar zu machen. Bei Server 2022 Azure Edition ist der September-Baseline-Neustart beabsichtigt.

KB5122871 · KB5122882 · WSUS

Wenn der Fehler bleibt

KB5124008 behebt laut Microsoft frühere ARM-Startfehler von Teams/neuem Outlook sowie Hintergrund- und Cursorprobleme. Diese nicht als neue Nebenwirkungen verwechseln. Bei anhaltenden Fehlern Build, KB, Architektur, Fehlercode und redigierte Protokollauszüge an den zuständigen Support geben. Keine pauschalen Registry-Löschungen, Updatecache-Resets oder Deinstallation aller September-Updates. Die unten verlinkten Quellen geben den jeweils aktuellen Stand wieder.

KB5124008 · KB5122878 · Windows Release Health

Nachprüfung vom 10. September: neue Meldungen sind noch keine bestätigten KB-Fehler

KB5124008 vom 8. September 2026 gehört zu Windows 11 24H2/25H2, Build 26100.9445/26200.9445. Neue Nutzerberichte beschreiben einen schwarzen Bildschirm nach der Anmeldung in Citrix-Umgebungen, unter anderem Windows 11 25H2 mit VDA 2507 CU2 und FSLogix- oder UPM-Profilcontainern. Genannt wird Application-Popup-Ereignis 26 mit explorer.exe. Das ist nicht automatisch der bereits behobene Fehler mit schwarzem Hintergrundbild. Die Berichte belegen weder eine allgemeine Betroffenheit noch KB5124008 als alleinige Ursache. Ein verifizierter endgültiger Fix liegt für diese konkrete Kombination hier nicht vor.

Für die Diagnose Windows-Build, VDA-/Profilverwaltungs-Version, Installationszeit und Ereignistext notieren. Vor Tests den Profilcontainer und das Maschinenabbild sichern und den Wiederherstellungsweg prüfen. Nur in einer isolierten Testumgebung bestehendes und zusätzliches Testprofil vergleichen; das Originalprofil nicht löschen. Ein einmaliger Explorer-Start ist ein berichteter Sitzungstest, kein dauerhafter Fix. Erfolg bedeutet wiederholte normale Anmeldungen mit dem ursprünglichen Profil und ohne erneutes Ereignis 26; bei Verschlechterung das gesicherte Testabbild wiederherstellen.

Ein weiterer Einzelbericht nennt 0x80073712 beim Wechsel von 26200.9168 auf 26200.9445; abgebrochene Installationsversuche erschweren die Ursachenbewertung. Daraus folgt keine allgemeine Deinstallations- oder Registry-Empfehlung. Keine eigene Reproduktion; Microsoft Release Health und die KB-Seite wurden erneut geprüft.

Microsoft: KB5124008 · Microsoft: Release Health · Reddit: Citrix · Reddit: 0x80073712

Excel: Einfügen kann ohne Fehlermeldung scheitern

Am 11. September enthält Microsofts KB5002914 vom 8. September 2026 einen neuen Problemhinweis: In Excel 2016, 2019, 2021 und 2024 kann Einfügen wirkungslos bleiben; die Quelle bleibt markiert, das Ziel unverändert. Ein Fehlercode wird nicht genannt. KB5002914 selbst ist das Paket für Excel 2016 MSI, nicht ein universelles Update für alle genannten Versionen. Microsoft untersucht das Problem; ein bestätigter Fix oder Workaround steht dort noch nicht.

Diagnose, keine Reparaturzusage: Zuerst die Arbeitsmappe separat sichern. Excel-Version, vollständigen Build, Installationsart und installierte Updates notieren. In einer Kopie einen eindeutigen Testwert in eine leere Zelle kopieren und das Ziel prüfen; bei Formeln zusätzlich Formel und Ergebnis vergleichen. Bei ausbleibender Übertragung nicht mit vermeintlich übernommenen Daten weiterarbeiten. Den Test mit einer leeren Arbeitsmappe vergleichen. Rückweg: die Testkopie ohne Übernahme der Änderungen schließen; das Original bleibt erhalten. Nach einem später bestätigten Fix denselben Test wiederholen und die gespeicherte Kopie erneut öffnen. Keine pauschale Update-Deinstallation oder Abschaltung von Schutzfunktionen.

Microsoft: KB5002914

Nachtrag vom 12. September 2026: RDS, Plan9 und USB-Audio

Microsoft hat am 11. September drei Probleme bestätigt. Dieser Nachtrag aktualisiert die frühere Einordnung von Plan9 als bloßen Nutzerbericht; andere Nutzerberichte werden dadurch nicht bestätigt. Die unten zugeordneten Updates wurden am 8. September veröffentlicht. Vor einem Versuch: Version, Build, KB, genaue Symptome und Konfiguration notieren, Daten sichern und den ursprünglichen Zustand dokumentieren.

RDS: Verbindungen können abbrechen, Anmeldungen hängen und Verwaltungswerkzeuge nicht mehr reagieren. Der Status lautet „Mitigated“, nicht endgültig behoben. Nur bei einer über RDP unzugänglichen VM nennt Microsoft Stoppen mit Freigabe der Ressourcen (Deallocate) und anschließendes Starten als mögliche zeitweilige Hilfe. Dies ausschließlich mit funktionierendem Verwaltungszugang außerhalb von RDP und geplantem Ausfall durchführen; ungesicherter Sitzungsinhalt kann verloren gehen. Danach dieselbe VM starten und Anmeldung sowie Sitzungsstabilität mehrere Minuten prüfen. Bleibt sie unzugänglich, über die Verwaltungskonsole eskalieren, nicht wiederholt zwangsweise neu starten. Ein endgültiges Reparaturupdate ist noch nicht benannt.

Plan9: HCS-verwaltete Linux-VMs können starten, während freigegebene Hostordner fehlen. Microsoft nennt WSL und Claude Cowork; gewöhnliche Hyper-V-VMs ohne Plan9 sind ausgenommen. Kein bestätigter Fix. Hostdateien erhalten, Freigabepfad und Fehlermeldung erfassen und nur mit einer Testkopie prüfen. Fehlende Einbindung nicht als Datenlöschung behandeln. Rückweg: Testkopie verwerfen, keine VM zurücksetzen. Nach einem bestätigten Fix dieselbe Freigabe und Testdatei erneut prüfen.

USB Audio Class 1.0: Code 10, Stille oder gestörte Mehrkanalausgabe unter Windows 11 24H2/25H2/26H1. Microsoft erwähnt Nutzererfolge mit zwei Kanälen, garantiert sie aber nicht. Nur wenn das Gerät Stereo unterstützt und die Einstellung zugänglich ist, bisherigen Modus notieren, zwei Kanäle testen und beide Kanäle prüfen; bei Misserfolg ursprünglichen Modus wiederherstellen. Das ist kein allgemeiner Code-10-Fix und gilt nicht für Server. Excel KB5002914 bleibt in Untersuchung; der Teams/Outlook-ARM-Fix bleibt unverändert. Keine pauschale Deinstallation oder Abschaltung von Schutzfunktionen.

Zuordnung: Produkt / KB / Build

  • Windows 11 25H2 — KB5124008 — 26200.9445
  • Windows 11 24H2 — KB5124008 — 26100.9445
  • Windows 11 26H1 — KB5124012 — 28000.2954
  • Windows 11 23H2 — KB5122880 — 22631.7582
  • Windows 10 22H2 / 21H2 — KB5122878 — 19045.7725 / 19044.7725
  • Windows Server 2025 — KB5122871 — 26100.33438
  • Windows Server 2022 — KB5122882 — 20348.5622
  • Windows Server 2019 / Windows 10 LTSC 2019 — KB5122876 — 17763.9245
  • Windows Server 2016 / Windows 10 LTSC 2016 — KB5123099 — 14393.9512

KB5122880: Microsoft hat am 16.10.2026 den Titel und die Navigation auf Betriebssystembuild 22631.7582 für Windows 11 23H2 korrigiert. Die zuvor dokumentierte Abweichung zu 22621.7582 ist damit in dieser Quelle aufgelöst. Das ist eine Dokumentationskorrektur, kein neues Update und kein zusätzlicher Fehlerfix. Installierte Windows-Version und Build weiterhin am betroffenen Gerät prüfen; nicht mit der separat genannten Servicing-Stack-Version verwechseln. RDS betrifft weitere Plattformen, darunter Server 2012/R2; deren genaue KB-Zuordnung bleibt hier offen.

Microsoft: history-health · Microsoft: health24 · Microsoft: health26 · Microsoft: health23 · Microsoft: health10 · Microsoft: healthserver2025 · Microsoft: healthserver2022 · Microsoft: healthserver2019 · Microsoft: healthserver2016 · Microsoft: KB5124008 · Microsoft: KB5122880

13. September: Citrix nennt KIR-Mitigationen – gezielt prüfen

Citrix CTX697101 dokumentiert jetzt KIR-Pakete für betroffene VDAs. Kennzeichen sind Ereignis 20498, Winlogon 6005 und TermService im Zustand StopPending; schwarze Bildschirme werden separat genannt. Das ist eine Hersteller-Mitigation, kein hier getesteter endgültiger Fix. Die Microsoft-KBs verweisen für sofortige Hilfe weiterhin an den Support. Die frühere Aussage, es liege kein Herstellerhinweis vor, ist damit überholt.

Beispielzuordnung: Windows 11 24H2/25H2, KB5124008, Build 26100.9445/26200.9445 → 260912_00472; Server 2022, KB5122882, Build 20348.5622 → 260911_18471. Nur das zur tatsächlichen OS-/KB-Kombination passende Paket aus der aktuellen Herstelleranleitung verwenden. Sieben verlinkte Microsoft-Ziele waren erreichbar; Signaturen und Wirkung wurden hier nicht getestet. Mehrdeutige Paketnamen nicht auf andere Systeme übertragen.

Vor einem Pilotversuch Maschinenabbild, Profile und bisherigen Richtlinienzustand sichern, Wiederherstellung und unabhängigen Konsolenzugang prüfen. Erst nach Prüfung von Herkunft, Signatur und Zuordnung die passende Richtlinienvorlage installieren; nach Microsoft-Anleitung ausschließlich die konkrete KIR-Richtlinie auf Disabled setzen und geplant neu starten. Das bedeutet nicht, Windows Update abzuschalten. Danach mehrere An-/Abmeldungen und Verbindungen über mehrere Stunden samt Ereignissen prüfen. Bei Verschlechterung den gesicherten Richtlinienzustand wiederherstellen und kontrolliert neu starten; kein Profil löschen. Den KIR nach einem passenden endgültigen Fix kontrolliert ablösen. Nicht als Fix für USB-Audio, Plan9 oder Domain-Trust verwenden.

Citrix CTX697101 · Microsoft KB5122882 · Microsoft: Known Issue Rollback

14. September: RDS-Mitigation und Explorer-Schwarzbild getrennt prüfen

Citrix CTX697101 nennt weiterhin KIR-Pakete. Nutzerkommentare vom 13./14. September berichten jedoch, dass ein schwarzer Bildschirm mit nicht startender explorer.exe trotz angewendeter Richtlinie und Neustart bestehen bleibt. Ein Bericht nennt Windows 11 25H2 Enterprise Multi-Session, KB5124008, Build 26200.9445, VDA 2507 CU2, nichtpersistentes MCS und FSLogix 26.08 (3.26.826.17182) mit Profil-/ODFC-Containern auf Azure Files. Das ist ein Nutzerbefund, kein bestätigter allgemeiner KIR-Fehler und keine eigene Reproduktion. Die RDS-Mitigation ist daher keine Reparaturzusage für jeden Explorer-/Profilfehler.

Bei einem bereits genehmigten KIR-Piloten Richtlinienübernahme und Neustart dokumentieren; anschließend sowohl Verbindungsstabilität als auch wiederholte Anmeldungen mit dem ursprünglichen Profil prüfen. Bleibt das Schwarzbild, Diagnoseprotokolle für den zuständigen Support sichern. Keine Profile oder UsrClass.dat löschen und keine Schutzfunktionen abschalten. Bei Verschlechterung den zuvor gesicherten Richtlinienzustand kontrolliert wiederherstellen. Ein endgültiger Fix für diese konkrete Kombination ist hier nicht belegt.

Citrix CTX697101 · Reddit / Citrix · Microsoft KB5124008

Quellenabgleich am 14. September: MSRC ordnet Windows 11 23H2 den Build 22631.7582 zu; KB-Seite und Release Health nennen abweichend 22621.7582. Diese Quellenabweichung vor einem Eingriff prüfen, nicht als austauschbare Builds behandeln. Für RDS sind inzwischen auch Server 2012 mit KB5123065 und Server 2012 R2 mit KB5123066 zugeordnet.

MSRC · KB5122880 · KB5123065 · KB5123066

5. Oktober: Edge-Fix für Microsoft Print to PDF

Microsoft nennt in den Stable-Releasehinweisen vom 29.09.2026 den Fix 154.0.4258.48: Bei Microsoft Print to PDF konnte der Druckdialog fehlen, unerwartet schließen oder eine Fehlermeldung anzeigen – sowohl über Strg+P als auch Strg+Umschalt+P. Das ist ein Edge-Problem unter Windows, kein belegter allgemeiner Drucker- oder Windows-KB-Fehler. Eine vollständige betroffene Vorversionsspanne und ein einheitlicher Fehlercode sind nicht angegeben. Stand 05.10.: Stable 154.0.4258.53 ist neuer; für Extended Stable 152.0.4191.111 ist dieser konkrete Fix nicht separat bestätigt.

  1. Arbeitsstand und Originaldatei sichern. Unter edge://version Version und Kanal notieren; keine Profil- oder Zugangsdaten weitergeben. Den Fehler nur mit einer unkritischen Testseite nachstellen und die genaue Meldung notieren.
  2. In Edge „Einstellungen und mehr → Hilfe und Feedback → Infos zu Microsoft Edge“ öffnen (edge://settings/help), das angebotene reguläre Update installieren und Edge nach dem Speichern neu starten. Bei verwalteten Geräten die IT einbeziehen; keine Richtlinien oder Kanäle eigenmächtig ändern.
  3. Anschließend die Version erneut ablesen. Mit derselben Testseite Microsoft Print to PDF über beide Druckwege testen. Unter neuem Dateinamen speichern und PDF auf vollständige Seiten, lesbaren Text und richtige Ausrichtung prüfen. Ein erfolgreicher Dialog allein genügt nicht.
  4. Bleibt der Fehler bestehen, Version, Kanal, Windows-Build und Meldung dokumentieren. Andere Druckerfehler nicht diesem Fix zuschreiben; weder Druckspooler noch Treiber pauschal zurücksetzen. Originaldatei unverändert behalten.

Rückweg: Ein Browserupdate ist nicht durch Wiederherstellen der Testdatei rückgängig gemacht. Microsofts Enterprise-Rollback ist nur eine zeitlich begrenzte IT-Maßnahme mit geprüfter Zielversion und gesicherter Datenwiederherstellung; ältere Versionen bergen Sicherheits- und Datenverlustrisiken. Versionspassende Profilsnapshots beziehungsweise zulässige Synchronisierung müssen vorab geprüft werden. Ohne verifizierten Rückweg nicht selbst downgraden: Test beenden und IT/Support einschalten. Keine eigene Fehlerreproduktion und keine garantierte Reparatur jeder PDF-Ausgabe behauptet.

Quellen: Releasehinweise · Updateweg · Enterprise-Rollback

6. Oktober: KB5104824 – neuer MDS-Hinweis, noch kein Fix

Microsoft hat den Artikel zu SQL Server 2022 CU27 (KB5104824, Build 16.0.4295.3; veröffentlicht am 15.09.2026) am 05.10.2026 ergänzt. Nach Installation können in Master Data Services (MDS) das Erstellen von Entitäten und Attributen sowie das Laden von Hierarchien im Explorer fehlschlagen. Microsoft untersucht eine Korrektur. Stand 06.10.: kein bestätigtes Fix-Build, eigener Fehlercode oder MDS-spezifischer Workaround in diesem Hinweis.

Diagnose statt Reparaturversprechen:

  1. SQL-Version, CU-Installationszeit und die tatsächlich betroffene MDS-Funktion dokumentieren. Zeitliche Nähe allein beweist die Ursache nicht; eine vollständige betroffene Konfigurationsspanne nennt Microsoft nicht.
  2. Keine Entitäten oder Attribute zu Testzwecken in Produktionsdaten anlegen. Einen bereits beobachteten Vorgang höchstens in einer vorhandenen, freigegebenen Testumgebung mit gesichertem Ausgangszustand nachvollziehen; Zeitpunkt und bereinigte Fehlermeldung für die IT festhalten.
  3. Bei Fehlern den Test abbrechen und den Testzustand über den zuvor geprüften Wiederherstellungsweg zurücksetzen. Keine pauschale CU-Deinstallation und keine Traceflags als MDS-Fix einsetzen: Die benachbarte Abhilfe für Datenbank-Recovery betrifft einen anderen Fehler.
  4. Erfolg erst nach einem ausdrücklich passenden Herstellerfix im Test bewerten: Derselbe MDS-Vorgang muss wiederholt ohne Fehler funktionieren, ohne unerwartete Datenänderungen. Bis dahin an die eigene IT bzw. Microsoft Support eskalieren. Diese Diagnose ändert keine Serverkonfiguration; kein eigener Reproduktionstest.

Microsoft: KB5104824 – SQL Server 2022 CU27

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